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Koffer lackieren

 

Der Winter war lang und der Innenausbau hat das Gröbste erstmal hinter sich. Es fehlen natürlich noch hier und da einige Dinge, doch die stehen erst mal hinten an. Wichtig ist, wir können schlafen, essen (z.B. Semmeln aufbacken......hmmmm lecker) duschen, aufs Klo wenn man muss usw.
Jetzt soll es mal wieder an der Aussenfassade weiter gehen. Marc hat dort auch schon einige Dinge gemacht doch die gehören nicht hier her. Hier her gehört,,,,,,Koffer lackieren...... und so war es auch an diesem ach so schönen langen Wochenende der auch zwischendrinn die Väter dieser Welt ein Lob aussprechen lässt.
Aus Kostengründen hat Marc sich für´s Selbstlackieren entschieden. So hat er sich immerhin gute 500 Euro gespart. Zwar hatten wir harte Kampftage doch das "gesparte Geld" konnte für eine schöne Luftansaugung und das Einstellen der Einspritzpumpe eingesetzt werden. Doch wie gesagt, dazu an anderer Stelle mehr.
Wir begannen am Donnerstag mit kräftiger Unterstützung meiner lieben Kollegin Ela die uns bei der Vorbereitung half. Wir mussten den Koffer gründlich anschleifen, da er viel blankes Aluminium mit sich trägt, außerdem mussten die Pulverbeschichteten Alupanele ebenfalls gut angerauht werden. Somit verbrachten wir den Donnerstag gute 6 Stunden damit alles sauber vorzubereiten.

     41 m² abschleifen mit welligem Profil ist,ich sag mal so.....ziemlich beschissen zu bearbeiten. Doch wir wollen ja kein fahrendes Klo mehr sondern einen schönen Aufbau und darum die Devise, wer schön sein will, lässt leiden. Unsere Muskeln haben sich allerdings dafür recht herzlich bedankt und der darauf folgende Morgen hatte es uns nur zu schwer gemacht aufzustehen.
Und ich sags wie es ist, rückblickend war der Tag des Abschleifens noch einer der Besten, denn der zweite Tag war voll und ganz dem Reinigen mit Nitroverdünnung und dem Grundieren mit Epoxidharz gewidmet und diesmal nur Marc und ich.
Der Tag beanspruchte wieder einige Stunden, ich glaube mich erinnern zu können das es 8 Stunden waren, sicher bin ich mir nicht, denn ich bzw wir waren ziemlich high nach diesem Nitro-und Grundierungsgelage.
                                                     
           

     

   

Wir haben uns natürlich auch noch die Mühe gemacht die Fenster gut abzukleben. Allerdings als Tip, unbedingt das Zeitungspapier rundherum gut abdichten das beim streichen auch wirklich nichts hinter die Zeitung läuft. Sag ich nur deshalb, weil uns das passiert ist. Es waren nur Kleinigkeiten doch es war müßig sie vom Kunststoff-Fenster zu entfernen, denn die Verdünnung greift den Kunststoff an und somit ist das vorher leichter zu beheben. Nur so als Tip am Rande. Nun zu Tag 3:
Auch diesen Tag bewältigten Marc und ich zu zweit, und wir wussten das es zum einen der letzte Tag des Lackierens war und zweitens mussten wir nichts abkleben nichts reinigen, kurzum, wir mussen "nur" streichen.
Marc hat sich für die Farbe RAL 1020 entschieden. Es ist ein 2-Komponenten-Autolack. Um es noch beim Namen zu nennen Olivgelb. Die Gleichmäßigkeit beim Streichen ist wahrscheinlich eher den Gelernten überlassen, doch für uns muss ich sagen ist es schön geworden. Wir haben wirklich saubere Vorarbeit geleistet und alles wie beschrieben vorbereitet. Der Lack hält auf jeden Fall, und wenn nicht, sind bekanntlich immer die anderen Schuld
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