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Die Kofferlagerung und der Hilfsrahmen

Warum den Hilfsrahmen bzw. den Koffer gefedert lagern?
Da unser RED ein geländegängiges Wohnmobil wird, muss unbedingt beachtet werden das im Gelände der Fahrzeugrahmen sehr stark verwindet. Würde also der Koffer direkt am Fahrgestell befestigt werden, so kann er durch diese Kräfte stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Um die Kräfte vom Koffer fern zu halten, ist es wichtig einen stabilen Hilfsrahmen am Koffer zu montieren und diesen gefedert zu lagern.
Es gibt drei gängige Kofferlagerungen, über die in Foren wie z. B.
www.allrad-lkw-gemeinschaft.de sehr viel diskutiert und deren Vor- und Nachteile ausführlich besprochen wurden. Wir haben uns nun für eine Lagerung entschieden, die wir bei einem Bekannten entdeckt hatten, und die wir in ähnlicher Form für unser Fahrzeug übernehmen werden. Diese Lagerung basiert darauf, daß der Hilfsrahmen mit 10 Lagerpunkten am Fahrzeugrahmen befestigt wird. Diese 10 Federlagerungen wurden wie folgt aufgebaut:

Die Befestigung am Hilfsrahmen und am Fahrgestell erfolgt durch  sogenannte Schwalben. Die obere Schwalbe wurde vor dem feuerverzinkten am Hilfsrahmen angeschweißt und die untere mit einer Schraube M12x40 10.9 am Fahrgestell verschraubt. (Drehmoment beachten)


Die eigentliche Federlagerung liegt der Druckfeder auf den Schultern. Das Element besteht aus einer M12x260 8.8 Schraube. Auf diese wird ein Drehteil aus V4A, die Feder selber und noch eine Drehteil aus V4A gesteckt. Das ganze wird in die Schwalbe eingefädelt und mit einer Unterlegscheibe M12, einer Mutter und einer selbstsichernden Mutter M12 versehen, und mit diesen vorgespannt und befestigt.

Beim Hilfsrahmen muss eines beachtet werden: Wenn die Federlagerung an ihre Grenzen stößt, werden die Kräfte vom Fahrgestell an den Hilfsrahmen weitergeleitet. Soll heißen: Den Hilfsrahmen so leicht wie möglich aber so stabil wie nötig zu konstruieren. Bei unserer Konstruktion ist eine maximale Verwindung von 16 cm zwischen den Rahmen möglich. In der Praxis können somit Achsverschränkungen von über einem halben Meter aufgefangen werden.
Der Hilfsrahmen besteht in unserm Fall aus einem Vierkantrohr 140x70x4 und die Kofferauflagen aus einem C-Profil 80x50x4. Das ganze wurde, wie in der Zeichnung zu sehen ist, zusammengeschweißt und Feuerverzinkt.


 

 

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