Die Fahrerkabine
Das Fahrgestell wurde mittlerweile von Marc auf Vordermann gebracht. Unser RED ist fahrbereit und scharrt schon mit den Rädern um endlich loszukommen. Auch Marc und ich können es kaum abwarten loszudüsen. Unser Großer wurde nun auf 7490 Kg abgelastet und hat ein Leergewicht von sage und schreibe 4680 Kg!!! Auch die Reifen und Felgen wurden vom TÜV abgenommen und offiziell ist RED kein Feuerwehrfahrzeug mehr, sondern ein ziviler LKW mit Plattform.
So, daß heißt.....................WIR DÜRFEN FAHREN, GANZ OFFIZIELL, MIT UNSERER FÜHRERSCHEINKLASSE III
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Es ist auf jeden Fall ein großer Schritt passiert, denn nach einem halben Jahr harter Arbeit, kann Marc zurecht Stolz auf sich sein. Da wir ja nun leider noch immer nicht Besitzer eines Wohnkoffers sind, wird an der Fahrerkabine geschliffen, gebohrt, verklebt und gefeilt.
Ich persönlich bin ja eher für das Optische zu haben, die ganze harte "Männerarbeit" habe ich Marc überlassen und muss sagen, ich freue mich schon sehr auf den Innenausbau und der Gestaltung unserer Fahrerkabine und des Wohnkoffers. Aus diesem Grund habe ich mich für die Innenverkleidung der Türen eingesetzt die ich ursprünglich in Leopardenoptik halten wollte. Zwar war dieses Vorhaben etwas voreilig, zumal wir nicht mal annähernd mit der Kabine angefangen haben, dennoch zogen wir los und besorgten Sperrholzplatten und den Stoff, und aus Leopard wurde Kuhfelloptik. Was soll ich sagen........es kommt immer anders als man denkt.

Die Türinnenverkleidung wurde erst mal ant akta gelegt und es ging los mit dem Ausräumen der Fahrerkabine. Sitze und sämtliche Isolierungsmatten und Anbauteile wurden ausgebaut. Viele kleine Löcher wurden entdeckt die in den Jahren von dem ein oder anderen gebohrt wurden. Mit kleinen zugeschnittenen Alublechteilen und Sika wurden diese sauber abgedeckt um alles schön dicht zu machen.
Mit Schmirgelpapier ist die gesamte Innenkabine angeraut worden und mit Reinigungsbenzin entfettet und gesäubert um der Grundierung eine gute Haftung zu gewährleisten. Für das hohe Alter von RED (29) haben wir wenig Rost entdeckt und mussten wirklich nur wenig Stellen zusätzlich behandeln.


Außen waren Marc und Günter wieder voll im Einsatz. Alle Fenster bis auf die Frontscheibe, und die zwei Türen wurden ausgebaut, kleinere Unebenheiten verspachtelt und die gesamte Kabine, und Türen wurden gleichmäßig angeraut und zweimal grundiert. Als finaler Schritt hat RED seinen endgültigen Anstrich mit Decklack erhalten. (RAL 1014)
Nachdem alles gut abgetrocknet war, man rechnet mit 48 Std, wurden die Fenster wieder eingesetzt, die Türen montiert und justiert. Zwei kleinere Misstakes mussten nach dem Einbau der Türen ausgebessert werden. Und nun passt der Lack!!! Auch die Kotflügel durften sich über einen endgültigen Anstrich und Anbau freuen und wurden von Günter noch mit Sika professionell verschönert indem der die Kanten versiegelt hat. An dieser Stelle noch mal vielen vielen Dank für alles!!!!


| 14.07.08 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Langsam wird auch unsere Fahrerkabine mit einem neuen Facelift ausgestattet. Seit vergangenem Wochenende kann sich RED als stolzer Besitzer eines Gepäckträgers nennen. Die Vorteile eines Gepäckträgers ist die Aufbewahrung von z.B. Werkzeug oder ähnliches und es darf sich "Tropendach" nennen denn es hält uns die direkte Sonneneinstrahlung vom Hals. Aus unserem liebgewonnenen und vor allem praktischem Alukoffer, der bisher zum Verschließen unserer Geräte und Werkzeuge hergehalten hat, wurde die Plattform des Gepäckträgers ausgeschnitten. Im Deckel des Alukoffers befand sich ein Eisenrahmen der als Gerüst für den Träger ebenfalls zerschnitten wurde und auf die richtige Länge zusammengeschweißt. Die Breite des Rahmes konnte zufällig erhalten bleiben, da die Fahrerkabine die gleiche Breite bereit hält. |
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Nachdem der Rahmen seine endgültige Form hat, und die Aluplatte schon dementsprechend auf Breite und Länge zugeschnitten wurde, und auch schon die Tröten die richtige Stellung auf dem Dach einbezogen haben, wurde die Platte auf den Rahmen geklebt und genietet. Vom alten Feuerwehrkoffer wurde die Rehling ebenfalls gekürzt und auf unseren Gepäckträger übernommen. Zu guter Letzt wurden die gekanteten Füße am Rahmen montiert und die "Hochzeit" kann begonnen werden. Gute fünf Stunden haben Günter,Marc und ich für den Eigenbau des Gepäckträgers gebraucht und jetzt wurde es spannend. Die Füße müssen exaxt in die Regenrinne der Fahrzeugkabine passen!
Hat es auch :-)


Und wieder ist ein Schritt weiter nach vorne gegangen. Wieder ist ein Samstag draufgegangen und wiedermal sieht das Ergebnis echt schön aus.