Kofferelektrik
03.08.08
Die Kofferelektrik ist nach dem Wasser mit das Wichtigste und mit Abstand aufwendigste. Eine genaue Planung und eine gute Vorarbeit für irgendwann nachzurüstende Geräte ist sehr wichtig. Es wurden Kabelkanäle gelegt um die Kabel gut und sicher zu verlegen. Außerdem können immer wieder neue Kabel nachgezogen werden.
Unsrer Meinung nach gibt es drei Möglichkeiten um die Kofferbatterien aufzuladen.
A) Ein Ladegerät, welches von Aussen mit Wechselspannung betrieben wird. In unserem Fall ein Victron Energy Centaur Ladegerät 12V/40A.
B) Die Ladung der Lichtmaschine zu nutzen. Statt einer zweiten 12V Lichtmaschine haben wir eine große 24V/70A Lichtmaschine verbaut. Die Ladung folgt über die Starterbatterien mittels eines B2B-Laders von Sterling mit einer Ladekapazität von 12V/30A.
| C) Haben wir noch nicht. Solarzellen werden uns wegen "Ausgabestop" erst in einiger Zeit begleiten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fazit: Der Sterling übermittelt uns für die nächste Zeit den gesamten Strom der Kofferbatterien. Gute Überleitung zu unseren Batterien. In unzähligen Forenbeiträgen wird über Blei-Säure, AGM oder Gel-Batterien diskutiert. Wie immer gibt es Pro und Contras die jeder für sich auswerten sollte. Wir haben uns für Blei-Säure-Batterien entschieden die eine Kapazität von 450 Ah haben. Einmal aus Kostengründen und zweitens ist es sogar von der Firma Sterling empfohlen und wir werden unsere Erfahrung damit machen. Eine Erfahrung mussten wir bald machen. Die Batterien gasen sehr stark beim Laden und daher muss für eine gute Entlüftung gesorgt werden | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||


Bevor die Spannungen am erstmal vorläufigen Controll-Panell verteilt werden laufen die Kabel über einen Hauptschalter und die Hauptsicherungen mit 60A. Die Kabelquerschnitte bei der Verkabelung von Ladegeräten zu Batterien betragen 25mm² und ist somit ausreichend dimensioniert

Sollte man einen Zugang zu 220 V haben wie z.B. an einem Campingplatz kann die Stromversorgung wie bereits oben beschrieben so vorgenommen werden. Diese wird über einen FI-Schutzschalter und drei Sicherungsautomaten abgesichert.

Nach letzigem Winter, und wir schreiben momentan das Jahr 2009, haben unsere Starterbatterien großen Schaden erlitten. Sie waren tiefentladen und somit defekt. Um dem entgegenzuwirken haben wir ein 24 V Ladegerät verbaut um bei längerer Standzeit unsere Starterbatterien zu pflegen. Das Ladegerät Blue Power Changer IP 20 ist auch von der Firma Victron Energy.

13.06.09
Nach und nach werden Provisorien von Originalen abgelöst und so auch unser Schalt-Pannell. Es wurde etwas breiter und das Design spricht auch für sich, außerdem wurden neue Schalter zum funtionieren gebracht und das Durcheinander hat nun ein Ende.

| Durch einen glücklichen Zufall kamen wir kostengünstig an eine 155 W/p Solarzelle. Diese Art der Solarzelle wird viel im Jachtbau verwendet da sie sehr dünn, leicht und effektiv ist. Diese wird über einen einfachen Solarregler der Fa. IVA angeschlossen. Das Ablesen der Werte folgt über den schon verbauten Batteriecomputer. Der maximale Wert der Zelle ist 9,2 A/h. Somit ist ein in Europa durchschnittlicher Ladewert von ca. 30 - 40 A/h pro Tag möglich. Die Solarzelle wurde mit Sikaflex direkt auf´s Dach verklebt und trägt gerade mal 5 mm auf. | |
