zurück                      Albanien                                        

geplante Reiseroute: 08.08.08 - 30.08.08

      

 -Deutschland
- Österreich
- Samnaun (Schweiz)
- Italien
- Slowenien
- Kroatien
- Bosnien Herzegowina
- Kroatien
- Montenegro
- Albanien
- Griechenland
(Fähre von Igoumenitsa nach Venedig )
- Italien
- Österreich
- Deutschland 
                                                   

     

 

 So, als erste Testreise hat sich Portugal wundersamerweise in Albanien verändert und wir freuen uns sehr mit unseren lieben Freunden Anja und Chris (jiha) und Andi mit Michaela und deren zwei Jungs diese Reise zu bestreiten. Wir, also Marc und ich, werden am 08.08.08 hier losstarten und treffen uns alle am 12.08 in der Gegend von Triest. Wir werden dann gemeinsam und hoffentlich ohne Pannen gen Süden fahren und die bereits gebuchte Fähre von Griechenland nach Venedig als kleine Kreuzfahrt nutzen. Vorteil dieser Fähre ist es das wir die Möglichkeit des camping on board nutzen können und einfach mal alle fünfe gerade sein lassen.
Jetzt machen wir nochmal Endspurt. Die vorerst letzen technischen und orangisatorischen Sachen werden jetzt noch erledigt und dann geht es los.

Zugegeben, wir schreiben mittlerweile das Jahr 2009 und der Bericht über Albanien ist schon lange fällig. Wir saßen gerade am PC und planten schon unseren nächsten Ulaub der dieses Jahr in die baltischen Länder gehen soll, da fiel uns doch glatt auf, das der Bericht von 2008 noch nicht mal annährend fertig ist. So, also kräftig in die Hände gespuckt und los geht es.
Dabei waren, wie ja schon ein Absatz vorher erklärt, (und nun von links nach rechts beschrieben) Andi und Michi mit deren Jungs Flori und Dennis (little Hoss) , Chris und Anja (Hilde) und wir (Red).

               

1. Tag 354 km

  Unser Startschuss ging am 09.08.08 gegen 10 Uhr los. Wir trafen uns doch schon in Ulm und nicht wie eigentlich geplant in Trieste. Wir fuhren gen Süden und hatten schon nach 135 km unsere erste Panne. Der Feinfilter vom Seper war verstopft und ließ unseren Red gerade mal mit 50 km/h auf der Autobahn fahren. Also war ein Zwangs-Stop angesagt und die Männer durften das erste mal ihre Köpfe unter den LKW halten. Es ging allerdings recht schnell und nach gut 45 Minuten waren wir wieder auf der Piste und Red war auch wieder voll dabei. Kurze Zeit später stand dann noch unser Kofferaum unter Wasser und den Wettbewerb "Wer-ist-hier-der-Pannenkönig?" schienen wir zu gewinnen. Doch auch diesen Fehler konnte Marc schnell beheben, denn unsere Wasserleitung zur Dusche war undicht und ließ sich zügig abdichten.
Unser Tagesziel sollte erst Samnaun zum tanken sein und ein Übernachtungsplatz in der Gegend des Reschen-Paßes.
Irgendwo in Italien, Richtung Stilfser Joch fanden wir eine Einbuchtung die wir als unseren ersten Rast und Übernachtungsplatz nutzen. Unser erstes "Willkommens-Bier" wurde getrunken und wir ließen den Tag Revue passieren. Aufregend!

 

2. Tag 544 km

  Wir haben alle nicht sonderlich gut geschlafen. Jedem schwirrte noch der Arbeitsalltag im Kopf herum. Gegen halb neun ging unser zweiter Tag los. Das Ziel sollte Kroatien sein. Es war ein wunderschöner Tag und wir kauften frisches Obst, Bergkäse und Bergschinken ein. Urlaubsfeeling kam so nach und nach auf. Vorallem als wir durch die Berge kurvten, die Morgensonne uns begleitete und das Bild unserer drei Autos, da konnte die Welt nicht groß genug für uns sein. Der Tag war mit viel fahren verbunden, denn das eigentliche Ziel, Albanien, lag noch etliche Kilometer vor uns. Gegen 17 Uhr abends kamen wir in Slowenien an. An den Grenzen verlief alles problemlos und so fuhren wir gleich weiter gen Kroatien. Hier kamen wir um, ich hab es genau aufgeschrieben!, 17.43 Uhr an. Überall in Kroatien ist frei campen nicht erlaubt. Doch wir stampfen trotzig mit den Füssen auf den Boden und haben es den Kroaten gezeigt. Ätsch, doch frei gecampt!! Andi, auch genannt das Wiesel, wieselte durch Kroatiens Büsche und fand ein sagenhaft schönen Platz auf einem Hügel mit Meerblick. Die Sonne ging gerade unter und wiedermal ging ein schöner Tag zu ende. Das "Willkommen-in-Kroatien-Bier" durfte natürlich auch hier nicht fehlen.                                                                                                        

 

3. Tag 231 Km

 

Der dritte Tag fing nicht sonderlich gut für mich an. Alles ging sehr schnell. Es wurde schnell gefrühstück, schnell gepackt und schnell der Motor gestartet. Ich bzw. wir haben die nötige Routine noch nicht, zumal wir keinen Kühlschrank haben, und uns somit auf die geliehene Kühlbox von Chris und Anja berufen mussten, die überigens goldwert war. Doch es war einfach kein Kühlschrank den man einfach aufmacht und fertig. Ich musste mich noch unter die Küchenzeile legen um unser Essen zu verstauen und das Geschirr musste noch in Boxen verstaut werden da wir noch keine Regale und Oberschränke besitzen. Doch den Stress machte ich mir selbst und der wurde auch gelassener. Es ging halt doch erst los, wenn alle fertig waren. Auch der dritte Tag war ein sonniger und das Ziel sollte Zadar sein. Gute 231 Km fuhren wir die Küste Kroatiens entlang und die Einbuchtungen wiesen traumhafte Strände auf. Ungefähr eine Stunde von unserem Ziel Zadar weiter, fuhren wir einen Campingplatz an der sich in der Stadt Pirowak befand. Wir übernachteten dort notgedrungen, da wir einiges an Grillfleisch hatten was unbedingt weg musste. Offenes Feuer, sprich auch grillen ist in den trockenden Gegenden Kroatiens streng verboten!!! Der Campingplatz war in unserem Urlaub der einzige der mit unserer Gesellschaft Provit machte, wenn auch nur 10 Euro pro Person.

 

4. Tag 371 Km

 

Mit frisch gefüllten Wassertanks und entleerten WC´s ging es dem Tagesziel Dubrovnik entgegen. Wie auch am Tag zuvor war es eine wunderschöne Küstenstrecke die uns an die Grenze Bosnien Herzigovina´s brachte. Eine kurze Wartezeit und null Probleme an der Grenze später, fuhren wir wieder auf Kroatiens Strassen nach Dubrovnik. Geplant war Sight-Seeing, doch durch die Größe unserer Autos stellte sich dieser Plan fast als unmöglich dar. Auch "Wiesel" kam bei der Menge an Tousisten nicht durch und so beschlossen wir weiterzufahren um uns einen geeigneten Übernachtungsplatz zu suchen. Andi fand bald einen, und wiedermal wurden wir von seiner Auswahl nicht enttäuscht. Eine wunderschöne Bucht die unseren 4ten Tag mit einem Bierchen abschließen sollte.

 

5. Tag 192 Km

     

Tagesziel---> Albanien. Doch bevor wir unser Urlaubsziel erreichen sollten, müssen wir noch Montenegro einen kurzen Besuch abstatten. Der Grenzübergang von Kroatien nach Montenegro war der erste der etwas mehr Zeit und Geld beanspruchte. Hier wird auch die grüne Versicherungskarte verlangt und eine Ökosteuer von 30 Euro die ein Jahr gültig ist. Ansonsten verlief es ruhig und so fuhren wir weiter in Richtung Fähre die uns gut 3,5 Std Fahrzeit ersparen sollte. Die Fähre kostete 8,50 Euro und dauerte knapp 30 Minuten.
Der kleine Genzübergang von Monetnegro nach Albanien lag südlich von Shkodra und die Straße hier zeichnete schon das voraus was uns im Land erwarten sollte. Eine gute Stunde betrug die Wartezeit hier und die Männer regelten die Grenzformalitäten: Ausweis und Fahrzeugpapiere bei der Polizei, Einreiseschein beim Zoll abholen. Pro Tag den wir in Albanien verbrachten, sollte uns 10 Euro kosten, doch am Ende stellte sich das als Gerücht raus. Wir waren angenehm überrascht wie schnell es dann doch ging, denn eine Fahrzeugkontrolle blieb uns Gott sei Dank erspart. Aufregend war es dennoch.
Kreditkarten wurden in Albanien nicht gerne gesehen und da lief es nach dem Motto "Nur bares ist wahres". Da wir allerdings kein Lek (1 € = 120 LEK) zur Verfügung hatten und verzweifelt versuchten an den Geldautomaten mit EC Karte Geld zu bekommen, standen wir am Ende ohne Geld da. Allerdings hatte Andi Glück mit seiner Kreditkarte Geld zu bekommen und lieh uns erstmal etwas Geld. Danke!! Doch wie sich rausstellte, konnten wir mit Euro beim Tanken bezahlen. Vielleicht noch erwähnenswert ist es, das man schon Geld am Automaten bekommt, allerdings nur mit Kreditkarte und PIN!!!
Auf ging es nach Shkodra und weiter ins Land. Vom Müll eingerahmt fuhren wir kleine Strassen die wirklich in einem Zustand waren der kaum zu beschreiben ist. Wir waren nicht allzu überrascht, denn soweit wussten wir über das Land bescheid. Vom Müll und Schutt mal ganz abgesehen, bot Albanien auf den ersten Blick landschaftlich ein wunderschönes Bild. Wir bogen von der Hauptstrasse in eine Seitenstraße ein und somit kam Wiesel wieder zum Einsatz. Ein See lud uns die erste Nacht in Albanien ein.

 

6. Tag 112 Km

 

    

Der erste Tag in Albanien fing mit einem Bad im See an. Im Prinzip hätte man sich das wohl auch sparen können und ich bin im nachhinein gottfroh das wir uns nichts eingefangen haben, denn der See roch etwas streng. Aber gut, es war dennoch schön und nach unserem Frühstück ging es auch wieder ein kleines Stück zurück Richtung Shkodra weiter nach Firze unser heutiges Ziel. Die Fähre am Koman-Stausee war in 112 km zu erreichen und wir brauchten gut 5 Stunden wenn nicht mehr. Die Strassen waren mit unseren Feldwegen nicht vergleichbar. Die Männer fuhren, wie ich mir sagen ließ, die komplette Strecke mit Untersetzung und das Vorankommen war mühsam.
Wir kamen gegen 13 Uhr am Stausee an, bzw auf der Brücke vorm Stausee, denn hier hieß es, 4 Std Wartezeit in praller Sonne. Gott sei Dank ging überhaupt eine Fähre, denn wie wir von einem in München lebenden Kosovo-Albaner erfuhren, gehen nur im Sommer zwei Fähren pro Tag. Ansonsten hätten wir hier buchstäblich unsere Zelte auspacken müssen. Stattdessen packen wir unsere Stühle aus, das Vordach vom litte Hoss und Andi seilte sich mal schnell zur Abkühlung ab. (Angeber :-) ) Die Vier Stunden vergingen nicht wirklich wie im Flug oder wie auch immer man das bezeichnet. Gegen 17 Uhr ging es los auf die Fähre, doch dort der erste Schock. Statt wie im Internet beschrieben 30 Euro verlangten die Herren am Fährhafen 70 Euro pro Fahrzeug und wir kamen echt ins Schwitzen. Doch die Hilfsbereitschaft vieler Einheimischen und Pendler kamen uns echt entgegen. Insgesamt 120 Euro mussten wir am Ende für alle 3 Autos bezahlen. Beim Rückwärts einfahren auf die Fähre nahm Marc dann noch unsere Hecki mit, doch nur ein paar Kratzer musste sie lassen. Die Fahrt dauerte gut 3 Std und ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Aussicht lässt sich nicht in Worte beschreiben. Bei der Ankunft mussten wir im Dunkeln weiter. Da die Straßen nun nicht mehr befahrbar sind ohne das man ständig in Schlaglöcher reinfährt, beschließen wir so schnell wie möglich einen Schlafplatz zu suchen. Den Wiesel wieder fand, in einem Steinbruch. War schön und wir fertig. Gute Nacht.
               

                                                                                 

7. Tag 118 Km

 

            

Gefühlte 6 Uhr morgens aber doch schon 8.30 Uhr fuhren wir weiter in die Berge Albaniens. Bayran Curry ist der nächste Ort den wir ansteuern um unsere Lebensmittelvorräte wieder etwas auf Vordermann zu bringen. Das Begrüßungsbier ging solangsam aus und auch das Obst und Trinkwasser gingen dem Ende zu. Außerdem wollten wir alle unbedingt eine Albanische Flagge an unseren Autos hissen. Franzosen kreuzten unseren Weg auch sie waren mit Expeditionsfahrzeugen unterwegs und auch wenn wir uns gegenseitig sprachlich nicht verstanden haben, so gaben uns das Hobby, die Hände und die Füsse das Mittel der Verständigung.

Die waren lustig, nur soviel dazu.Dann ging es weiter ab in die Berge. Stundenlanges Pisten-bergauf verlangten von den Fahrern höchste Konzentration. Nun gut auch für die Beifahrer, denn ich denke die ein oder andere Beifahrerin hat sich schonmal etwas Angstpipi gemacht bei den steilen Abhängen die blöderweise immer auf der Beifahrerseite waren. Aber die Männer machten ihre Sache suverän und somit arbeiteten wir uns gen Kukes vor. Vorher entdeckten wir bzw.Chris eine Wasserquelle die wir nutzten um SCHNELL unsere Wasservorräte aufzufüllen. Teilweise mussten wir Brücken überqueren die schon ein Abenteuer für sich waren.Nach gut 118 km in 6 Std Autofahrt haben wir eine Landzunge an einem riesigen Stausee entdeckt die unser heutiger Übernachtungsplatz sein wird. Nach einem Bad und grillen ging es bald ins Bett.                                                                 

                                                                                         

8. + 9.Tag 58 Km

       

 

Jaja, 58 km in fast 12 Stunden, dass muss uns erstmal einer nachmachen!!!! Ich sag´s Euch, der Puls stand gut bei 1:10000000. Cat Wiesel, und jetzt nenn ich ihn auch mal wieder beim Namen, Andi fuhr immer vor um uns Elefanten den Weg zu weisen. Durch die steilen Abhänge und hineinragenden Felswände war es nicht einfach mit den LKW´s die engen Straßen zu passieren. Wie eng????? Nun gut, uns hätte niemand entgegen kommen dürfen, denn sonst hätte entweder der Entgegenkommende oder wir den Rückwärtsgang einlegen müssen, denn eine Einbuchtung gab es da einfach nicht!!! Und ich rede hier von Kilometer!!! Die engen Kurven waren dann noch das nächste Thema. Eine zu eng genommene Kurve ließ kurzfristig den hinteren Reifen etwas in den Abgrund rutschen und mit ihm mein Herz. Anja, ging es, nach eigener Aussage nicht viel anders und Michi hat ihren Arm gar nicht mehr ins Auto gehalten weil sie ständig fotografierte. Ihr verdanken wir die meisten Fotos, denn vor lauter hin und her und rauf und runter haben wir das fotografieren ganz vergessen. Danke an dieser Stelle dafür. An diesem strapazen behafteten Tag wollten wir uns nun endlich mal eine Auszeit gönnen und so fand Andi einen tollen Platz am Schwarzen Drin. Eiskaltes klares Wasser, was bei fast 40 Grad eine willkommene Erfrischung war. Die Männer sammelten Holz für unser Lagerfeuer und die Frauen wuschen Wäsche. Wenn ich das jetzt so schreibe, komme ich mir fast wie in der Steinzeit vor. Aber gut, wir ließen uns hier für zwei Tage nieder und wurden auch fleißig von Einheimischen beobachtet, was mir persönlich nach einer gewissen Zeit auf die Nerven ging. Es war kein Schritt ohne Beobachtung derer zu machen. Auch stellten sie sich einfach ans Lagerfeuer oder ließen ihre Kühe durch unser Lager laufen. Doch was will ich sagen. Wir besuchen ihr Land und haben noch nicht mal gefragt ob wir hier stehen bleiben dürfen. Wir ignorierten sie also so gut es ging und bekamen sogar lieben Besuch von ihnen mit einer Einkaufstüte frischem Gemüse als Willkommensgeschenk. Eine sehr liebe Geste. Kleine Bestandsliste: Ein Fenster kaputt durch ein 6 PackWasser, welches ich in die Bettwäsche eingewickelt habe um "Schäden" zu vermeiden, Delle am Koffer durch Äste, Schubläden im Schränk rausgeflogen samt Laptop und anderem Kram.Am 9ten Tag haben wir immer noch nichts getan und es bei kleineren Reparaturarbeiten belassen. Außerdem hat Marc uns  einen Fischgeangelt...............moment???              

                                                                                        

10. Tag 105 Km

 

Heute ging die letzte Stecke durch die Berge nach Peskopie. Die Straßen wurden nun durch Gebüsch und Bäume so eng das wir bzw Andi uns den Weg mit einer Machete freigebahnt hat. Nach ungefähr 100 km kamen wir in Peskopie an alledings nicht bevor wir den obligatorischen gelben Landy besucht hatten. Der Besitzer ließ es zu das wir unterschreiben durfen und tat es uns gleich. Ein riesen Spaß mehr, 5 Bier und 5 Zigaretten weniger hatten wir auch das Ereignis geschafft. In Peshkopie füllten wir wieder sämtliches auf, was uns in der Zeit knapp wurde. Wir suchten uns diesmal schon etwas eher als sonst einen geeigneten Platz und fanden ihn. Am Fluss Mat haben wir es uns gemütlich gemacht. Am diesem Fluss kann man wenn man Glück hat, Albaner kennenlernen die in England wohnhaft sind und zufällig zu Besuch in ihrer Heimat sind. Wenn man ganz großes Glück hat gibt dieser Albaner uns dann auch noch Tipps und Vorschläge wo man noch hinfahren könnte, sollte, müsste. Und wir hatten dieses Glück!!!

 

11. Tag 218 Km

 

Zu diesem Tag gibt es eigentlich nicht viel erwähnenswertes. Wir fuhren nach Durres und haben dort einen kleinen Rundgang gemacht. Der Rest des Tages liegt unter ferner liefen, denn wir haben uns so verfranzt das wir eine Straße fahren mussten die jenseits von Gut und Böse lag. Es wurd auch bald Dunkel und somit das Fahren zu riskant. Wir konnten hinter einer Tankstelle übernachten. Die Besitzer sind sehr nett und haben uns Schnaps und Zigaretten angeboten.

 

12.+13.+14. Tag 133 Km   

 

Der 12 Tag sollte wiedermal dem Sight Seeing gewidmet werden welches sich in Apolonie austoben durfte. Doch in der Hitze des Tages war es eigentlich kaum auszuhalten. Apolonia gilt heute zum UNESCO Naturerbe und ist ein vor 588 v.Chr. erbautes Kloster mit einem Aphitheater welches um die 8000 Menschen fasste.
Nachdem wir uns noch mit einem kalten Getränk stärkten ging es nochmal in die Stadt um sämtliche Vorräte aufzustocken denn wir wollten uns nun 3 Tage am Strand niederlassen. Dafür mussten wir einen Pass überqueren, der uns dann an unseren "Traumstrand" brachte. Begrüßt wurden wir witziger weise von unseren Franzosen die sich wie Schnitzel freuten und......hoppala, einem Skorpion. Jaja, da wurde es einem mal wieder klar, das einfach andere Tiere hier leben als bei uns. Aber das ist auch gut so, allerdings "Aufpassen" heißt die Devise. Bis wir alles auspacken, den Strand und das Meer mit seinem klaren Wasser beäugen, sind wir auch bereit für ein Abendessen und das Bett.
Am 13ten Tag ging es vom Faullenzen oben am LKW bis zum Faullenzen unten am Strand. Um 18 Uhr wurden wir von den Franzosen zu einem kräftigen Schluck Wein und kleinen Häppchen eingelanden und ich persönlich hatte Ruck Zuck ein im Kahn bei der Hitze. Doch es war wirklich schön.
Am 14ten Tag stellte sich bei mir fast ein bisschen Langeweile ein und es ging fast jedem so und wir waren schon voller Lust wieder in den LKW einzusteigen und gen Griechenland zu fahren. Doch vorher hat Marc uns wiedermal einen leckeren Fisch geangelt........................wie???? Immer noch nicht???? Mennoooo
                         

                                                                                       

15 Tag 154 Km

 

Auf geht es nach Griechenland!! Dafür müssen wir nach Burint fahren um eine kleine Fähre nutzen zu können die uns, wie es halt so ist bei Fähren, von einer Seite zur anderen bringt. Die Überfahrt dauert auch nur 5 Minuten und es gibt quasi keinen anderen Weg auf die andere Seite. Somit ist es nicht nur mit Wartezeit verbunden sondern abenteuerlich obendrein, denn die Fähre hat gerade mal einen LKW und zwei Autos getragen und wurde nur von einem alten Stahlseilzug betrieben. Alt, aber effektiv.
Der Grenzübergang lief von Konispol nach Griechenland und war recht spannend, denn wir rechneten mit den angekündigten 10 Euro pro Tag. Doch Chris und Andi kamen mit 2 Euro davon und Marc und ich mit 4 Euro. Warum??? Keine Ahnung aber lieber mal nicht fragen. Etwas wehmütig fuhren wir aus Albanien, denn trotz den ganzen Aufregungen wurden wir hier mit offenen Armen empfangen. Menschen winkten uns immer zu und wir fühlten uns nie unsicher. Es ist landschaflich ne Wucht und ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Nun fuhren wir also wieder auf geteerten Straßen, was anfangs ungewohnt war. Andi fand kurz nach der Grenze einen Übernachtungsplatz direkt am Meer. Willkommensbier, Essen, Schlafen.

 

16.+17.+18. Tag 67 Km

  Heute fuhren wir ohne Anja und Chris weiter. Da Chris eine leichte Magen und Darmgeschichte auskurrierte beschlossen Andi, Michi, Marc und ich alleine nach Igouminitsa zu fahren um dort Andi´s Fährtickets zu kaufen und schonmal einen Übernachtungsplatz für die nächsten Tage zu finden den Anja und Chris später nachfuhren. Abends sind wir das erstemal zum Essen gegangen. Der darauf folgende Tag war nochmal richtig entspannt und forderte unsere komplette Relaxtheit. Wir bereiteten uns auf die Fährfahrt vor die am nächsten Tag bevorstand und fuhren Abends zum Hafen um dort zu übernachten. Wir buchten Camping on Board, was durchaus praktisch war. Der 26te war also der Abreisetag und die Ankunft am 27ten. Wir verabschiedeten uns in Venedig und waren alle ganz schön wehmütig und traurig das alles schon vorbei war. Doch wir hatten Spass und es ist im Grunde alles so gelaufen wie wir es uns vorgestellt haben (da sprech ich jetzt für uns) aber ich denke die anderen finden es genau so. Ohne größere Pannen und Verzögerungen. Grüßle Ines und Marc :-)                                                                             

Hoch


Designed by Webdesign Wien