zurück                        Impfungen

Welche Impfungen sind für große Reisen interessant, wie zum Beispiel in unserem Fall die Panamericana ?? Dieses Thema beschäftigt uns ganz aktuell. Wir sind der Meinung auf dem richtigen Weg zu sein. Es ist grundsätzlich empfehlenswert sich ausreichend über die zu bereisenden Länder zu informieren, Papiere, Sicherheitsdokumente und eben auch Impfungen. Wichtig ist es auf jeden Fall rechtzeitig mit den Impfungen zu beginnen, da einige wie z.B. Hepatitis A+ B bis zu drei mal geimpft werden müssen in einem Zeitraum von einem Jahr.

Am geschicktesten befragt man in diesem Fall seinen Hausarzt oder am besten gleich einen Tropenarzt, da der Allgemeinmediziener nicht alle geforderten Impfungen geben kann und darf!! Absolutes MUSS ist ein guter Gesundheitszustand, da die Impfungen das Immunsystem beanspruchen und teilweise enorme Nebenwirkungen haben und den Körper eine Zeit schwächen.

Tetanus, Diphtherie, Polio Auffrischung

Typhus

Gelbfieber ( in einigen Ländern vorgeschrieben z.B. Senegal)

Hepatitis A + B

Meningokokken

Malaria (Prophylaxe)

Malaria (Stand-by-Behandlung)

Tollwut

evtl. FSME (Zecken)

ca. 24 €
ca. 25 €
ca. 45 €
ca. 90 €
ca. 25 €


ca. 90 € pro Behandlung
    185 € für 3 Impfungen
zw. 30 € und 40 €

Impfen an sich kostet natürlich reichlich Geld, und die Krankenkassen übernehmen nur die "gängigen" und nicht die klassischen Reiseimpfungen wie z.B. Gelbfieber, Typhus usw. Einerseits verständlich, sollte man jedoch mit Gelbfieber oder anderen Infektionen nach Hause kommen, kostet es die Kasse mehr und somit ist es mir nicht verständlich warum diese Impfungen nicht gezahlt werden doch das ist ein anderes Thema. Zum Schluss darf der Zahnarztbesuch nicht fehlen um Zahnschmerzen auf der Reise entgegenzuwirken.

Die Preise und Informationen sind ausschließlich von uns recherchiert und aus dem Internet belesen. Für eventuelle Änderungen der Daten und Informationen übernehmen wir keine Verantwortung.

Quelle der Recherchen: Wikipedia-Enzyklopädie:

Tetanus:
Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, welche die muskelsteuernden Nervenzellen befällt und durch das Bakterium Clostridium tetani ausgelöst wird. Die resistenten Sporen des Bakteriums kommen überall, auch im Straßenstaub oder in der Gartenerde vor. Die Inkubationszeit beträgt zwischen drei Tagen und drei Wochen, in seltenen Fällen kann sie auch mehrere Monate betragen. Zuerst treten grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Ermüdungserscheinungen, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche auf. Danach folgen tonische und zuckende (klonische) Muskelkrämpfe in Armen, Beinen, Kehlkopf und Zwerchfell. Die Krämpfe dauern 1 bis 2 Minuten und werden von kleinsten äußeren Reizen (akustisch, optisch, mechanisch) ausgelöst. Unbehandelt folgt Tod durch Erstickung.
Experten der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) raten zur vorbeugenden Immunisierung gegen Tetanus, da auch kleine, besonders tiefe Verletzungen zur Erkrankung führen können. Diese erste Immunisierung kann nach Vollendung des 2. Lebensmonats im Rahmen von Diphtherie-Keuchhusten-Wundstarrkrampf-Kombinationsimpfungen erfolgen. Ein vollständiger Schutz ist aber erst nach drei Impfungen vorhanden. Meist wird auch bei Erwachsenen eine Kombinationsimpfung gegen Tetanus und Diphtherie durchgeführt (Nachimpfung nach einem Monat, dann nach einem Jahr).
Der vollständige Impfschutz ist für etwa 10 Jahre wirksam; nach deren Ablauf ist eine aktive Auffrischimpfung erforderlich.
 

Diphtherie:                                                                                                     nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem Gram-positiven Corynebacterium diphtheriae. Gefürchtet sind die Bakteriengifte (Toxine), welche zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Spätfolgen führen können. Eine schützende Impfung ist ratsam.
Bei lokalisierten Diphtherien (Mandel- und Rachendiphtherie) treten zu Beginn Abgeschlagenheit, Übelkeit und Schluckschmerzen auf, häufig verbunden mit Bauch- und Gliederschmerzen; Erbrechen ist eher selten. Zunehmendes Fieber. Die Nasendiphtherie tritt bevorzugt bei Säuglingen und Kleinkindern auf, verbunden mit behinderter Nasenatmung, Unruhe und gestörter Nahrungsaufnahme. Seriöser oder eitrig-blutiger Schnupfen tritt auf, häufig verbunden mit Gewebszerstörung und Krustenbildung am Naseneingang. Als Ersterkrankung tritt die Kehlkopfdiphtherie meist im Gefolge der Rachendiphtherie auf. Symptomatisch sind bellender Husten, zunehmende Heiserkeit und Stimmlosigkeit (Aphonie), zusammengefasst als Echter Krupp. Das Einatmen ist erschwert und mit Pfeifgeräuschen verbunden.
Zur Behandlung werden Antikörperseren (Antitoxin) verabreicht. Das Antikörperserum bindet die Bakterientoxine und macht sie dadurch unschädlich. Das Antitoxin ist über Medikamentendepots der Bundesländer für toxikologische Notfälle erhältlich.
 

Polio:                                                                         nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem

Die Poliomyelitis, kurz Polio, deutsch Kinderlähmung oder Heine-Medin-Krankheit, ist eine von Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit, die bei Ungeimpften die muskelsteuernden Nervenzellen des Rückenmarks befallen und zu bleibenden Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod führen kann.
Überwiegend sind Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren, gelegentlich auch ältere Patienten bis ins Erwachsenenalter betroffen. Da es sich um eine Viruserkrankung handelt, gibt es keine ursächliche Behandlung. Durch konsequente Impfung konnte Polio in Deutschland vollständig beseitigt werden.
Der Erreger ist außer in den Polargebieten weltweit anzutreffen. Durch eine konsequente Durchführung von Impfmaßnahmen ist das häufige Auftreten der Erkrankung auf Gebiete in Afrika und Asien zurückgedrängt worden. In Deutschland erfolgte die letzte Ansteckung mit Polio 1990. Die letzten eingeschleppten Infektionen wurden 1992 registriert. Zur Vorbeugung ist eine prophylaktische Impfung möglich und von der STIKO allgemein empfohlen.

Typhus :                                                                   nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem

auch Bauchtyphus oder typhoid fever genannt. Der Erreger ist das Typhusbakterium, das fäkal-oral übertragen wird, also beispielsweise durch verunreinigte Nahrungsmittel oder verschmutztes Wasser. Heutzutage ist Typhus vor allem ein Problem der Entwicklungsländer, Fälle in Industrienationen sind die Ausnahme. Ein Großteil der hier auftretenden Typhuserkrankungen hängt mit Fernreisen der Betroffenen in Länder mit geringem hygienischen Standard zusammen. Bei Reisen in tropische Gebiete (z.B. Indien) sollte eine Immunisierung erwogen werden, auch wenn diese nur einen partiellen Schutz bietet. Die Erkrankung unterliegt in Deutschland der Meldepflicht.
Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 10 Tage, Extremwerte von 3 bis zu 60 Tagen sind beobachtet worden. Es kommt zunächst zu unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Mattigkeit, Kopfschmerzen, Verstopfung sowie zu einem treppenförmigen Fieberanstieg. Nach ca. 8 Tagen wird ein Stadium von anhaltendem hohem Fieber (40 bis 41 °C) erreicht, das über Wochen andauern kann (Fieberkontinuum).
Prophylaxe:
Hygiene ist der beste Schutz. Die. auf Tropenreisen üblichen Maßnahmen, das heißt der Verzicht auf unzureichend gegarte Speisen und Leitungswasser, sollten auf jeden Fall beachtet werden. Obst, das unmittelbar vor dem Verzehr geschält wurde, ist sicher. Die Impfprophylaxe bietet nur einen Schutz von 60-75 %, mildert aber im Erkrankungsfall den Verlauf.

Gelbfieber:                                                                  nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem

Das Gelbfieber, auch Ochropyra oder Schwarzes Erbrechen genannt, ist eine Infektion mit dem Gelbfieber-Virus, die in tropischen und subtropischen Gebieten in Südamerika und Afrika, aber nicht in Asien vorkommt. Das Gelbfieber-Virus wird durch den Stich der Gelbfiebermücke übertragen. Die offiziellen Zahlen belaufen sich auf ca. 200.000 Erkrankungen und ca. 30.000 Todesfälle pro Jahr weltweit. Die Infektion äußert sich zunächst in einer Fieberkrankheit mit Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Übelkeit. Die Krankheit kann dann vollständig ausheilen. In etwa 10 % der Fälle folgt aber anschließend eine zweite Krankheitsphase, diesmal begleitet von einer Gelbsucht infolge der Leberschädigung. Diese kann zunächst sehr gering ausgeprägt sein und nur durch ein besonderes Hautphänomen, der so genannten Spanischen Flagge wahrgenommen werden. Eine deutliche Gelbfärbung der Haut verbunden mit einer starken Blutungsneigung an allen Schleimhäuten zeigt ein toxisches Leberversagen an. Dieses endet in etwa 50 % der Fälle tödlich. Durch Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann es zum Erbrechen von zersetztem, schwarzen Blut kommen. Daher wird die Krankheit in Lateinamerika auch häufig als "Vomito negro" (Schwarzes Erbrechen) bezeichnet. Wird die Infektion überstanden, besteht lebenslange Immunität.
Bei Reisen in betroffene Gebiete wird dringend eine Impfung empfohlen. Der Impfschutz setzt nach 10 Tagen ein und hält mindestens 10 Jahre an (man schätzt 30-40 Jahre). Der Impfstoff (Stamaril®) muss nur einmal injiziert werden (0,5 ml subkutan oder intramuskulär) und führt recht häufig zu grippeähnlichen Symptomen in den Tagen danach. Deshalb kann er nicht unbedingt als gut verträglich bezeichnet werden, doch ist diese Einschränkung der im Grunde geringe Preis für einen Schutz vor Gelbfieber. Ein Grund für die Unverträglichkeit ist die Tatsache, dass es sich um einen schon länger nicht mehr weiterentwickelten Lebendimpfstoff handelt.

Hepatitis A + B:                                                            nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem

Die Hepatitis A ist eine durch das Hepatitis-A Virus verursachte Infektionskrankheit. Hauptsymptom ist eine akute Entzündung der Leber (Hepatitis). Die Hepatitis A verläuft niemals chronisch und heilt meist ohne ernsthafte Komplikationen spontan aus. Sie wird durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel (z. B. Muscheln) übertragen und tritt in unseren Breiten meist als importierte Erkrankung nach einem Aufenthalt in Risikogebieten auf. Eine Impfung ist der derzeit beste Schutz gegen eine Hepatitis A. Die Übertragung der Hepatitis-A Viren erfolgt fäkal-oral (beispielsweise Kot/Urin , Hand , Mund) durch eine Kontaktinfektion oder Schmierinfektion. In Ländern mit guten Hygienestandard vor allem durch Kleinkinder, deren Infektion meist symptomlos verläuft. Das bedeutet, dass sowohl durch engen Personenkontakt als auch durch verunreinigtes Trinkwasser, Säfte oder ungenügend gegarte Nahrungsmittel die Viren übertragen werden können. Ein erhöhtes Risiko stellen fäkaliengedüngtes Gemüse (z. B. Salate) oder auch Meeresfrüchte (z. B. Muscheln) dar. In einigen Muschelarten kann das HAV mehrere Monate persisieren.
Nach einer Zeit von circa 28 Tagen entwickeln sich Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall, Abgeschlagenheit, häufig anikterisch (ohne Gelbsucht), selten schwer ikterisch (schwere Gelbsucht) mit dunklem Urin, hellem Stuhl und möglichem Gallestau. Der Impfstoff wird dreimal intramuskulär (in Ausnahmefällen, etwa bei Patienten mit erhöhter Blutungsneigung, kann der Impfstoff auch subkutan gegeben werden) injiziert, das zweite Mal nach etwa zwei Wochen, das dritte Mal nach etwa einem halben Jahr.
Die Hepatitis B ist eine Infektionskrankheit der Leber mit dem Hepatitis-B Virus (HBV), die häufig nur akut (90 %) aber auch chronisch verlaufen kann. Mit etwa 350 Millionen chronisch infizierter Menschen ist die Hepatitis B weltweit die häufigste Virusinfektion, bei etwa einem Drittel (!) der Weltbevölkerung sind als Zeichen einer überstandenen HBV-Infektion Antikörper gegen HBV nachweisbar. Die Therapie einer chronischen Hepatitis B ist nur eingeschränkt möglich, daher ist die vorbeugende Impfung die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung der Infektion und Verminderung der Virusträger als dauerhafte Infektionsquelle. Die Infektion mit HBV erfolgt parenteral und sexuell, d. h. durch Blut oder andere Körperflüssigkeiten eines infizierten, HBsAg-positiven Patienten.
Eine Impfung (aktive Immunisierung) ist möglich, wird bei allen Kindern und Jugendlichen empfohlen und ist als Bestandteil in den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. Vor allem Personen in Heil- und Pflegeberufen, Dialysepatienten, Promiskuitive, Drogenabhängige, nach HBV-Exposition (Stichverletzung) und Reisende in Risikogebiete sollten nicht auf den Impfschutz verzichten.

Meningokokken :                                                            nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem

Meningokokken sind gramnegative, semmelförmige Bakterien, die verschiedene Krankheitsbilder auslösen können. Etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung tragen diese Bakterien im Nasenrachenraum, ohne dabei krank zu sein. Meningokokken sind, wie auch Pneumokokken, bekapselte Bakterien und werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch beim Anhusten, Niesen, aber auch Küssen übertragen. Sie heften sich mit Hilfe kleiner Fortsätze an die Schleimhäute des Nasenrachenraumes, wo sie wochen- oder monatelang bleiben können. Vor allem, wenn das Immunsystem geschwächt ist, etwa durch andere Infektionen, vermehren sich die Bakterien, durchdringen die Schleimhäute und lösen Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen aus.
Von Dezember bis Juni kommen Meningokokken-Epidemien verstärkt im afrikanischen "Meningitisgürtel" vor (südlich der Sahara vom Sudan bis nach Gambia). Von November bis Mai treten sie auch gehäuft in Indien, vor allem Nordindien, und Nepal auf. Grundsätzlich kann jedes Land mit schwierigen Hygiene-Verhältnissen als mögliches Meningitis-Gebiet angesehen werden. Das Spektrum der Erkrankung reicht von leichten Verläufen mit spontaner Abheilung bis hin zu einem hochakuten Ausbruch, der trotz Behandlung in wenigen Stunden zum Tod führt. Die Meningitis beginnt mit starkem Krankheitsgefühl wie Abgeschlagenheit, hohem Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost, Gelenk- und Muskelschmerzen, Krämpfen oder Bewusstseinsstörungen. Als typisches Zeichen einer Hirnhautentzündung tritt die Nackensteifigkeit auf; diese bewirkt dann das so genannte Kissenbohren: wenn der Patient liegt, zeigt sich ein überstrecktes Hohlkreuz und der Kopf drückt sich in das Kissen.
Der Impfschutz hält mindestens drei Jahre. Für Erwachsene und Kinder genügt eine einmalige Injektion. Der AC-Impfstoff kann ab einem Alter von 18 Monaten eingesetzt werden.

Malaria:                                                                     nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem

Wie erkenne ich eine Malaria? Typische Malariasymptome sind Fieber, Krankheitsgefühl, Kopf und Gliederschmerzen, Schüttelfrost u.a.m. Grundsätzlich gilt, dass es nahezu keine Beschwerden gibt die nicht auch im Rahmen einer Malariainfektion auftreten können. Daher kann jedes Krankheitszeichen während und nach Aufenthalt in einem Malariagebiet ein erster Hinweis auf eine Malaria sein. Durch diese Schwierigkeit der Diagnosestellung, die aufgrund der vielfältigen unterschiedlichen Symptome, die im Rahmen einer Malaria auftreten können besteht, kann die Diagnose "Malaria" weder sicher gestellt noch ausgeschlossen werden. Dies ist nur möglich durch den Nachweis der Malariaerreger im Blut. Die Zeit zwischen Einreise ins Malariagebiet und einer möglichen Malariaerkrankung beträgt mindestens 7 Tage (sog. Inkubationszeit).
Jedes unklare Fieber in den Tropen, auch lange Zeit nach Rückkehr, ist solange Malariaverdächtig, bis das Gegenteil erwiesen ist!!! Gegen Malaria, gibt es noch keine Impfung, nur eine Vorbeugung. Doch es gibt eine Art Stand-by Prophylaxe. Die Methode: durch Kleidung und Repellets werden Mückenstiche verhindert. Sollte es zu einem Fieberschub kommen, wird ein Quicktest durchgeführt, ist dieser Test positiv werden die mitgeführten Medikamente in einer therapeutisch wirksamen Dosis genommen bis der nächste Arzt erreicht wurde.
Nebenwirkungen werden häufig im psycho-vegetativen Bereich, selten als epileptische Anfälle und psychotische Symptome beobachtet. Sie sind dosisabhängig und können bei Therapie und höherer "loading dose" vor Last-Minute-Reisen häufiger und stärker auftreten als bei der Regelprophylaxe. Personen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Einnahme von Medikamenten können dafür besonders prädestiniert sein.
Bedenken Sie auch, dass durch eine medikamentöse Malariavorbeugung die Malaria nicht vollständig ausgeschlossen werden kann und das Fieber durch die Chemoprophylaxe zunächst auch unterdrückt werden kann, so dass nur ein leichter Temperaturanstieg zu bemerken ist. Seien Sie wachsam und denken Sie daran: Jede Malaria ist heilbar, sofern sie rechtzeitig erkannt und behandelt wird!

Tollwut:

Tollwut eigentlich nur, wenn man auf allen Vieren durch den Busch kriecht oder als Rucksacktourist mit den streunenden Hunden schläft, allerdings ist die Tollwut die einzig uns bekannte Infektionskrankheit, die 100% Letalität hat, sprich noch von keinem überlebt wurde.
Tollwut ist eine seit Jahrtausenden bekannte Virusinfektion, die bei Tieren und Menschen eine akute lebensbedrohliche Gehirnentzündung verursacht.
Das Virus kann die meisten Arten warmblütiger Tiere betreffen, ist aber unter Nicht-Fleischfressern selten. Das stereotypische Bild eines angesteckten Tieres ist der "verrückte Hund" mit Schaum vor dem Mund, aber auch Katzen, Frettchen, Füchse, Dachse, Waschbären, Backenhörnchen, Stinktiere und die Fledertiere - Vampirfledermäuse, bei insektenfressenden Fledertieren meist Fledermäuse und fruchtfressenden Fledertieren meist Flughunde - können tollwütig werden beziehungsweise die klassische Tollwut oder eine andere Form übertragen. Hauptüberträger ist der Fuchs. Eichhörnchen, andere Nagetiere und Kaninchen werden sehr selten angesteckt. Vögel bekommen sehr selten Tollwut, da ihre Körpertemperatur höher liegt als es für eine optimale Vermehrung des Virus notwendig ist. Tollwut kann sich auch in einer so genannten Form zeigen, bei welcher sich das angesteckte Tier unnatürlich ruhig und zurückgezogen verhält.
Zwischen 40 000 und 70 000 Menschen sterben jährlich an Tollwut, die meisten in Osteuropa, Asien (um 80 %) und Afrika, wo Tollwut endemisch ist. Die Hälfte der Todesfälle weltweit betrifft Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Ungefähr 10 Millionen Menschen werden jährlich behandelt nach einem Verdacht, sich der Tollwut ausgesetzt zu haben.
Nach der Infektion eines Menschen durch den Biss eines Tieres verbreitet sich das Virus über das Innere der Nervenfasern in die peripheren Nerven bis in das Rückenmark und gelangt schließlich zum Zentralnervensystem. Sollte das Virus durch den Biss direkt in die Blutbahn gelangen, kann es das Zentralnervensystem auch sehr schnell erreichen. Nur während der mehr oder minder langen Frühphase, also in den ersten Stunden, ist noch eine Impfung möglich. Sobald das Virus das Gehirn erreicht hat, ist eine Impfung nicht mehr wirksam.
Die Periode zwischen der Infektion und den ersten grippeartigen Symptomen (Inkubationszeit), kann bis zu zwei Jahre dauern, normalerweise sind es jedoch 3 bis 12 Wochen. Es wurden jedoch auch Inkubationszeiten von bis zu 10 Jahren glaubhaft dargelegt!! Es gibt kein bekanntes Heilmittel gegen Tollwut!
Die Erkrankung kann jedoch durch rechtzeitige Impfung verhindert werden. Heutige Impfstoffe sind relativ schmerzlos und werden in den Arm, ähnlich wie eine Grippe- oder Wundstarrkrampf-Impfung verabreicht.
Eine Impfung kann auch Stunden nach einem Biss noch erfolgreich sein. Für eine nachträgliche Impfung bleibt mehr Zeit, wenn die Wunde relativ weit vom Kopf entfernt ist und durch den Biss keine venösen Blutgefäße verletzt worden sind.

FSME:                                                                      nach oben
Bei der Diphtherie handelt es sich um eine Infektion der oberen Atemwege mit dem

Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine durch das FSME-Virus ausgelöste Erkrankung, die mit grippeähnliche Symptomen, Fieber und bei einem Teil der Patienten mit einer Meningoenzephalitis, der Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten, verläuft. Beim Großteil der Patienten treten bei einer Infektion jedoch keine Krankheitszeichen auf. Eine ursächliche Behandlung der FSME ist nicht möglich. Übertragen wird die Krankheit durch den Stich einer infizierten Zecke in Risikogebieten, hauptsächlich durch Ixodes ricinus, den gemeinen Holzbock. Neben allgemeinen Schutzmaßnahmen wie dem Absuchen des Körpers nach einem Waldbesuch kommt die aktive Impfung als vorbeugende Maßnahme in Frage. Sie wird, national etwas unterschiedlich, für alle Personen, die sich in Risikogebieten aufhalten, empfohlen. Der direkte und indirekte Nachweis des FSME-Erregers ist meldepflichtig.
Der überwiegende Teil der Erkrankungen heilt folgenlos aus, in 10-30 % der symptomatischen Fälle bleiben jedoch neurologische Defizite unterschiedlichen Ausmaßes bestehen. Dabei kann es sich um Lähmungen , Gleichgewichtsstörungen, Epilepsien, Hörstörungen sowie Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme handeln. Nach einer überstandenen Infektion besteht eine lebenslange Immunität, auch gegen die anderen Typen des FSME-Virus.
Ein bis zwei Prozent der Patienten mit Meningoenzephalitis versterben.
Der FSME-Impfstoff enthält für eine aktive Immunisierung inaktivierte, nicht vermehrungsfähige FSME-Viren sowie als Hilfsmittel Aluminiumhydroxid, das die Wirksamkeit des Impfstoffs verstärkt. Der Impfstoff wird intramuskulär gespritzt. Es gibt mehrere Impfstoffhersteller, die unterschiedliche Dosierungen ihrer Produkte für Erwachsene und Kinder anbieten. Der Impfstoff gegen FSME ist sehr effektiv.

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